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Das war der TRAXDay 2022

Dr. Jörg Poswig (INDUTRAX GmbH) eröffnet den diesjährigen TRAXDay

Innovative Fertigungsunternehmen des Mittelstands trafen sich bei INDUTRAX, um sich über Location Aware Lösungen zu informieren. 50 Teilnehmer aus 20 unterschiedlichen Unternehmen haben mitgenommen, dass Location Aware Applikationen in Produktion und Logistik real im täglichen Betrieb genutzt werden. Nach dem informativen Teil am Nachmittag ging das Networken und Diskutieren bis spät in die Nacht.

Den Herausforderungen der Industrie 4.0 mit Cyberphysikalischen Systemen begegnen

Dr. Jörg Poswig (INDUTRAX GmbH) moderierte den Messetag und nahm die individuellen Fragen zu den Einsatzmöglichkeiten der INDUTRAX Produkte auf. Er bestätigte in seiner Anmoderation die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung von PWC. Ermittelt wurde, dass sich 9 von 10 Firmen intensiv mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Zum einen, um Einsparpotentiale zu heben und zum anderen, um für die Herausforderungen der einzelnen Branchen gerüstet zu sein. Einig sind sich alle Firmen, dass die digitale Transformation eine große Herausforderung für jedes Unternehmen ist. 

Prof. Dr. Volker Gruhn (Adesso SE)

Prof. Dr. Volker Gruhn (Adesso SE) setzte in seiner Keynote den Rahmen der Veranstaltung zu Cyberphysikalischen Systemen (CS) und deren Leistungsfähigkeit. Diese Systeme beobachten und kontrollieren komplexe physikalische Prozesse.
Um aus CS verwertbare Ergebnisse zu generieren bedarf es einer guten und zuverlässigen Software. Diese ist in der Lösung von INDUTRAX gefunden worden. 

Dr. Hans-Gerd Kürschner (INDUTRAX GmbH)

Hierauf folgte Dr. Hans-Gerd Kürschner (INDUTRAX GmbH). Sein Vortrag beleuchtete die aktuellen Entwicklungen auf dem Location Aware Technologiemarkt.

Dr. Kürschners Beobachtungen zur Folge breiten sich die Anwendungsfelder von Location Aware Technologien immer weiter aus. Er berichtete über einen zweiten großen Bereich, in dem große Entwicklungen stattfinden. Das Internet of Things (IoT) und real time location systems (RTLS) wachsen immer mehr zusammen. 
(Möchten Sie gerne die Präsentationen des Tages erhalten?  Schreiben Sie uns bitte.)

Die Softwareentwicklung in der Industrie 4.0 ist äußerst agil und bedarf stetiger Anpassungen

Nicolai Karl (INDUTRAX GmbH)

Der Entwicklungsleiter der INDUTRAX GmbH Nicolai Karl stellte INDUTRAX Produkt Updates vor und zeigte Live Demos der Software. Er machte in seinem Vortrag deutlich, dass die Entwicklung einer individuellen Softwarelösung für einen Anwendungsfall nicht bereits bei der Beauftragung durch den Kunden definiert werden kann. Als Beispiel wurde hier der Kunde EJOT genannt. Angedacht war zunächst eine „Suchen-und-Finden-Lösung“, die den Werkern das schnelle Auffinden von Material ermöglichen sollte. Mit der Nutzung der modularen INDUTRAX Software entstanden immer mehr Ideen und immer mehr firmenindividuelle Anwendungsfälle. 

Im Anschluss wurde die technisch dafür ausgestattete Testfabrik von Nicolai Karl für weitere Live-Demos der Software genutzt. 

Wie die Suchzeiten von Werkern in einem internationalen metallverarbeitenden Betrieb um 75 % reduziert wurden

Sebastian Schaumann (EJOT Holding GmbH & Co. KG)

Die Kunden der INDUTRAX GmbH kamen ebenfalls zu Wort. Begonnen hat Sebastian Schaumann (EJOT Holding GmbH & Co. KG). Die Aufgabe war hier das vorhandene Blocklager, in dem die Fertigungsaufträge abgestellt wurden, smarter zu gestalten. Das Ziel: Suchzeiten zu minieren und die Arbeitsprozesse zu verschlanken. 
Durch den Einsatz von Ortungstechnologie wurde diese Behälterortung verschlankt und ins Digitale übersetzt. Die bisher im Einsatz befindlichen Papier-Laufzettel wurden durch smarte Technologien ersetzt. Zum Einsatz kommen hier neben der INDUTRAX Software Bauteile der gemeinsamen Partner Quuppa (für Locatoren) und die der Firma blueup (für Tags).
Erzielt wurde so eine Minimierung der Handlingzeiten von 75 % (vormals 8 Stunden/Tag zu 2 Stunden/Tag).

INDUTRAX Software für eine lückenlose Dokumentation per Bild-, Orts-, und Prozessdaten in der Logistik

Udo Rieger (PKE Deutschland GmbH)

Den spannenden Tag rundete der letzte Referent Udo Rieger (PKE Deutschland GmbH) ab. Er berichtete über die Nutzung der INDUTRAX Produkte in der Logistik. 
Notwendig wird dies, da trotz einer extrem kleinen Fehlerquote von 0,1 % in der gesamten Logistikwirtschaft in Europa 50.000 Packstücke nicht nachzuvollziehende Wege gehen. Ob diese Pakete und Sendungen weg sind oder ob sie nur nicht erfasst wurden, fehlverladen oder tatsächlich unberechtigt entwendet worden sind, lässt sich nur mittels einer lückenlosen Dokumentation nachhalten.

Angeregte Gespräche, gutes Essen und ein langer Abend

Am späten Nachmittag endete der Vortragsteil des TRAXDay 2022. An drei Informations-Inseln nahmen die Gäste noch das Angebot von vertiefenden Produktvorführungen wahr.

Für das leibliche Wohl sorgten die regionalen Caterer und läuteten den Abend ein. Die Gespräche im Außenbereich der Testfabrik gingen in lockerer Atmosphäre bei Speis und Trank weiter und so wurde bis weit in die Abendstunden hinein über digitale Produktions- und Logistikprozesse gesprochen.

Die Gäste spiegelten uns deren große Zufriedenheit mit dem gesamten Tag wider. Wir bedanken uns bei den externen Referenten und unseren Gästen für diesen ausgesprochen gelungenen Nachmittag und den kurzweiligen Abend.

Auf unserer Webseite und über die Vertriebsmitarbeiter erhalten Sie jederzeit Informationen über die nächste Teilnahme an Messen und Konferenzen. Mitte Oktober ist die Teilnahme an der Wireless IoT in Wiesbaden am Stand 71 geplant.

Möchten Sie die Präsentationen des Tages oder möchten Sie sich auf die Liste der Interessenten für den nächstjährigen TRAXDay setzen lassen?  Schreiben Sie uns bitte.